Montag, 20. März 2017

Wenn ich jetzt nicht gehe - Maria Duenas


Klappentext: In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist Mexiko-Stadt der Mittelpunkt der neuen Welt und Mauro Larrea einer ihrer wohlhabendsten Bewohner. Er nennt einen Barockpalast sein Zuhause, besitzt Minen, Ländereien, Kutschen, Pferde, Logen überall....
Jahre zuvor kam er mit nichts ins Land, als Witwer, als Vater zweier Kinder. Sein kühner Aufstieg begann. Doch jetzt soll nach zwanzig Jahren Arbeit im Bauch der Erde alles verloren sein, wegen einer einzigen Entscheidung! Hals über Kopf verlässt er die Stadt, versucht sein Lebensglück ein zweites Mal zu machen und begegnet Soledad Montalvo, einer schönen, einer klugen, einer unberechenbaren Frau.



Meine Meinung: Einer von vielen Buchgewinnen, über die ich mich in letzter Zeit freuen durfte. Die Leseprobe hat mir seeehr gut gefallen und als ich das Buch in den Händen hielt, habe ich mich noch mehr gefreut. Schön gebunden, mit Lesebändchen und das Cover ist auch wunderschön.
Inhaltlich fasst der Klappentext schon ganz gut zusammen. Nachdem Mauro feststellt, dass er pleite ist,sieht er keine andere Möglichkeit, als schleunigst aus der Stadt zu verschwinden. Mithilfe seines Verwalters und guten Freundes Andrade schafft er es, sein Ansehen aufrecht zu erhalten. Schließlich will er seine Kinder schützen.
Doch wie er zu neuem Geld kommen will und zwar möglichst schnell, das weiß er noch nicht. Und natürlich entpuppt sich das Unterfangen als viel schwerer als gedacht. Zwar trifft er auf seiner Reise neue Weggefährten, die zu Freunden werden, genau so gerät er aber auch an Menschen, die ihm nicht so wohlgesonnene sind und die nur ihren eigenen Profit im Sinne haben. Und so muss sich Mauro immer wieder entscheiden. Zwischen moralisch einwandfreien und verwerflichen Geschäften, zwischen bleiben und weiterziehen, zwischen Ver- und Misstrauen.

Dieses Buch zeigt mit beeindruckend kraftvoller Sprache, wie schwer es ist, alles über Bord zu werfen und nochmal von vorne anzufangen. Es geht um die Jagd nach dem großen Glück, um Familienbande und um die Notwendigkeit, auf sein eigenes Bauchgefühl zu hören.
Die Liebe spielt dabei eine viel kleinere Rolle, als der Klappentext vermuten lässt. Hier steht wirklich Mauro im Vordergrund, der mit aller Kraft wieder auf die Beine kommen will und der dabei zwar tu vielem bereit ist, der sich aber dennoch immer genug Menschlichkeit bewahrt. Für mich gehört er zu dieser Sorte Mensch, die zwar Reichtum erlangt haben, die aber nie vergessen, wie es ist, ganz unten anzufangen.


Das Cover gefällt mir, wie schon gesagt, wirklich gut. Sicher stellt es Soledad und Mauro dar und genau so habe ich mir die Beiden auch vorgestellt. Der Titel gefällt mir ebenfalls gut. Er kann sowohl etwas verheißen (Wenn ich jetzt nicht gehe, komme ich nie wieder von dir los) im Bezug auf die Liebesbeziehung, genau so gut kann er aber auch für den Druck stehen, dem Mauro ausgesetzt ist (Wenn ich jetzt nicht gehe, entgeht mir ein gutes Geschäft/komme ich in ernste Schwierigkeiten).

Ein sehr sinnliches Buch, das einfach Freude bereitet. Super!

Würdest du dieses Buch erneut lesen? Sofort!

Montag, 27. Februar 2017

In jedem Augenblick unseres Lebens - Tom Malmquist


Klappentext: Tom und Karin erwarten ihr erstes Kind, als Karin plötzlich schwer erkrankt und ins Krankenhaus eingeliefert werden muss. Das Baby wird per Kaiserschnitt gerettet, während Tom wie in einem Albtraumin den unterirdischen Gängen des Krankenhauses umherirrt. Zwischen Intensivstation und Säuglingsstation, zwischen Leben und Tod. Als er nach Hause zurückkehrt, hat er Karin verloren und ist allein mit einem Neugeborenen. Um sich seiner Trauer zu stellen und seiner Tochter ein Vater zu sein, beginnt er ein Buch zu schreiben.

Meine Meinung: Ist das nicht ein hübsches Buch?  Das Cover ist mir bei Vorablesen sofort aufgefallen. Und auch die Leseprobe fand ich gut, sodass ich mich sehr gefreut habe, als ich die Benachrichtigung erhielt, dass ich das Buch gewonnen habe. 
Man wird zu Beginn des Buches ins kalte Wasser geschmissen. Karin wurde soeben ins Krankenhaus eingeliefert und tausend Informationen prallen von allen Seiten auf Tom ein.
Seine Frau ist schwer krank, seine Tochter muss per Kaiserschnitt geholt werden, Freunde und Verwandte kommen und gehen und er selbst mittendrin kommt gar nicht hinterher mit seinen Gedanken. Er funktioniert einfach.
Der Erzählstil im Buch unterstützt diesen Eindruck extrem. Zum Einen ist es größtenteils ziemlich emotionslos geschrieben, zum anderen springt Malmquist auch sehr stark hin und her. Das Buch folgt keiner Chronologie. Mal ist er im Krankenhaus, dann erinnert  er sich an die Kennenlernphase mit Karin, dann besucht er seinen Vater im Hospiz, dann ist er mit seiner Tochter kurz nach Karins Tod alleine Zuhause und kämpft mit Behörden um die Anerkennung seiner Vaterschaft. Hinzu kommt, dass sich die wörtliche Rede überhaupt nicht von der normalen Erzählung unterscheidet.
Zusammenfassend muss ich also sagen, dass das Buch sehr anstrengend zu lesen ist. Man muss sich sehr stark konzentrieren um zu verstehen, in welcher Situation man sich grade befindet und wer grade mit wem spricht. 
Ich war immer hin und hergerissen zwischen Bewunderung für den Autor, da ich den Schreibstil einfach sehr passend für Toms Situation finde, und genervt sein weil das Lesen so anstrengend war. Das Buch ist ein Aneinanderreihung von Gedanken, so als würde man wirklich in den Kopf von Tom schauen. Als hätte der Autor seine Geschichte (denn die Geschichte ist ja autobiografisch) gar nicht schnell genug runterschreiben können, weil ihm so viel durch den Kopf ging. 
Als Leser muss man quasi mit Tom dadurch, durch dieses Chaos im Kopf. 

Sehr gut gefallen hat mir die Fähigkeit Malmquists, unglaublich viele kleine Alltagssituationen und intime Beziehungsmomente einzufangen und zu beschreiben. Er beschreibt viele schwierige, konfliktgeladene Situationen der Beziehung zu Karin und dennoch zweifelt man nie an seiner Liebe zu ihr. Das ist ihm toll gelungen. 

Alles in allem würde ich das Buch zwar als schwer zugänglich beschreiben, aber wen das Thema interssiert, der sollte einen Versuch dennoch wagen. Manchmal muss man zum Lesen eben auch mal ein bisschen Muße, Ausdauer und Geduld mitbringen. Wer einfach ein bisschen Ablenkung vom Alltag sucht, muss sich allerdings ein anderes Buch aussuchen.

Das Cover gefällt mir, wie eingangs erwähnt, sehr gut. Es zeigt den Himmel und die filigranen Samen, die durch die Luft schweben stehen für mich für die Vergänglichkeit. Den Titel finde ich sehr poetisch, allerdings passt er für mich so überhaupt nicht zum Erzählstil. Dennoch ist es grundsätzlich ein schöner Titel, der viel verheißt. In jedem Augenblick unseres Lebens habe ich dich geschätzt, habe ich dich geliebt, hast du die Welt schöner gemacht....
Ich habe großen Respekt vor Herrn Malmquist. Jeder Mensch trauert anders, Malmquist lässt uns in diesem Buch an seiner Art und Weise teilhaben.

Würdest du dieses Buch erneut lesen? Puh....gute Frage. Eventuell würde es mir helfen, wenn ich um jemanden trauere. Auf jeden Fall bleibt es erst mal im Regal.

Freitag, 17. Februar 2017

Mein schlimmster schönster Sommer - Stefanie Gregg

Klappentext: Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt - und vor allem eines findet: die Liebe.

Meine Meinung: Leute, mir ist letztens etwas für mich ganz und gar Unglaubliches passiert. Ende letzten Jahres schrieb mich Stefanie Gregg an und fragte mich, ob ich Lust hätte, ihr neues Buch zu rezensieren. Ihr hätte meine Rezension zu "Und der Duft nach Weiß" so gut gefallen und daher möchte sie mir anbieten, dass ich ihr neues Buch umsonst zugeschickt bekomme. Vor dem offiziellen Erscheinungsdatum. Wow...ich war echt überrascht und habe mich sooo darüber gefreut. Für mich ist das eine wirkliche Ehre. Ich meine, mein Blog hat keine besonders hohe Reichweite und das ist auch absolut okay für mich. Ich finde es sogar recht bequem so. Aber für Autoren, die Rezensionsexemplare verschicken, ist das sicherlich ein Kriterium, daher habe ich nie mit sowas gerechnet. Von daher vielen lieben Dank Stefanie, dass ich dein Buch vorab lesen durfte! Du hast einne Bücherwurm sehr glücklich gemacht! ;)

Ich war sehr gespannt auf das Buch, denn es war sowohl optisch als auch inhaltlich etwas völlig anderes als "Der Duft nach Weiß". Da geht es um die Aufarbeitung einer Kindheit im kommunistischen Bulgarien, Leben in Armut und eine komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung. Das Buch ist außerdem nicht nur fiktiv, sondern beruht teilweise auf Tatsachen. "Mein schlimmster schönster Sommer" hingegen ist ein Roadtrip quer durch Deutschland und auch wenn ich den Roman keinesfalls in die Comedy-Ecke stecken würde und auch durchaus ernste Themen behandelt werden, so ist er sehr humorvoll und einfach eine leichtere Lektüre als "Der Duft nach Weiß".
Zugegeben, ich war zu Beginn skeptisch. Ich habe eine recht vorhersehbare Geschichte erwartet. Eine Frau erfährt, dass sie schwer krank ist, will sich nochmal eine Auszeit nehmen und fährt in die Welt hinaus. Dort lernt sie einen Typen kenne , wird am Ende geheilt und lebt ihr restliches Leben voller Dankbarkeit, kostet jeden Moment aus, den sie erleben darf, weil sie weiß, wie schnell das Leben vorbei sein kann.

Doch vorhersehbar war hier gar nichts ;) In jedem Kapitel wartet eine neue Überraschung auf den Leser und dennoch wirkt es nie konstruiert. Schon kurz nachdem Isabel aus dem Krankenhaus kommt und überlegt, wie und wo sie nun hinfahren soll, lernt sie Rasso kennen. Kennt ihr das, wenn ihr eine kleine Schwärmerei  für einen Buchcharakter entwickelt? In Rasso habe ich mich sofort verguckt. So ein toller Kerl! 
Während Isabel nur für die Arbeit lebt und sie mit ihrem ebenfalls sehr erfolgreichen Freund Georg alles genau durchplant, ist Rasso tiefenentspannt und nimmt alles so hin, wie es kommt. Isabel, noch völlig durcheinander von ihrer Diagnose, beschließt kurzerhand, Rassos Bulli zu mieten und die Provence zu fahren.  Da Rasse mit dem Bus vorher aber noch dringend etwas erledigen muss, setzt sie sich einfach in den Bus und fährt mit ihm.
So spontan war sie seit ihrer Jugend nicht mehr. Georg hinterlässt sie nur eine kurze Nachricht und ihr Handy nimmt sie erst gar nicht mit. 
Die Geschichte, die dann folgt, kann eigentlich nur das Leben selbst schreiben. Rasso und Isabel werden Zeugen eines Banküberfalls, kommen unverhofft on den Besitz einer großen Menge Haschisch und landen schließlich mitten in einem Nudisten-Camp. Und je länger Isabel mit Rasso zusammen ist, desto mehr merkt sie, dass sie schon viel zu lange nicht mehr gelebt hat. Also wirklich gelebt.

Sonst wusste ich immer, wie viel Uhr es war. Termin hinter Termin. Ein Leben mit permanentem Blick auf die Uhr. Wobei das Handy längst die Uhr ersetzt hatte. Und jetzt war ich außerhalb der Zeit. Oder andersherum, ich hatte die Zeit in mir, die Essenszeit, die Schlafenszeit, die Nachdenkzeit, die Zeit zum Lebensgenuss. Es war nicht mehr die fremde Zeit, die mich beherrschte. 

Sie lernt tolle Leute kennen, stolpert in die aberwitzigsten  Situationen und ist seit Jahren wieder erfüllt und glücklich. Und wenn ihr jetzt denkt "Na und? Verguckt sie sich nicht trotzdem in Rasso und alles kommt so, wie du es am Anfang gesagt hast?", dann kann ich euch nur raten, euch überraschen zu lassen. Mich hat das Ende nämlich sehr überrascht! Hier liegt übrigens auch mein einziger kleiner Kritikpunkt, denn ich habe mich etwas gewundert darüber, (Achtung jetzt kommt ein Mini-Spoiler, also zu Not den nächsten Halbsatz nicht weiterleben :)) dass Rasso und Isabel nach ihrer gemeinsamen Tour auf einmal so lange keinen Kontakt gehabt haben sollen. Das restliche Ende fand ich aber durchaus gelungen. 

In diesem Buch geht es auf unglaublich tiefsinnige, berührende aber auch fröhliche Weise um die großen Fragen des Lebens. Was macht mich glücklich? Was ist Freundschaft? Was ist mir wichtig? Wie muss der perfekte Partner sein? 

"Weißt du, eine Frau muss mit mir im Gras liegen können und wir erzählen uns gegenseitig Geschichten über die Grillen. Eine Frau muss sich mit mir über Politik streiten können. Mit einer Frau will ihr hier in Freilassing auf den Feuerwehrball und nach Wien auf den Opernball gehen können. Mit einer Frau muss ich lachen können. Sie muss sich für meine Arbeit interessieren. Und sie muss wissen, wo die schwarzen Flecken auf dem Mond sind. Dann reicht es zum Leben." 
"Ist das nicht ein bisschen viel verlangt?"
"Ja, aber sonst reicht es nicht."

Das Buch zeigt, dass es tatsächlich nicht auf die Anzahl der Tage ankommt, die man auf dieser Erde verbringt, sondern darauf, wie man die Tage die man hat, mit Leben, Glück und tollen Erinnerungen füllt. 

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es sticht durch die Farben ins Auge und enthält kleine, dezente Zeichnungen von Dingen, die gut zu der Geschichte passen. Die Pusteblume als Symbol für Wünsche, die Feder für Leichtigkeit, die Schwalbe für Freiheit. Und der Bulli  ist auch drauf :) Der Titel passt ebenfalls super zur Geschichte, denn auch wenn Isabel ein schlimme Diagnose bekommt, erlebt sie dadurch das Abenteuer ihres Lebens.

Ich garantiere euch, wenn ihr dieses Buch gelesen habt, dann wünscht ihr euch nichts sehnlicher, als einen gelben Bulli, mit dem ihr in unsere Hauptstadt fahren könnt, um dort die Feuerleiter eines Hochhauses zu erklimmen und euch den Himmel über Berlin anzusehen.

Ich hoffe, dass Stefanie Gregg noch ganz viele solcher Bücher schreibt! :)

Das Buch könnt ihr übrigens ab heute kaufen, also nichts wie auf zum nächsten Buchladen!

Würdest du dieses Buch erneut lesen? Ja.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Vier Jahre

Gestern hatte mein Patenkind Geburtstag. Ich kann immer noch kaum glauben, dass sie jetzt schon vier Jahre alt ist. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.
Montag war ich sowieso noch in der Stadt und habe dann spontan noch für Muffins eingekauft. Philadelphia-Brownie-Muffins mit Himbeeren nach meiner liebsten Arbeitskollegin Caro.
Hat auch ganz gut geklappt mit dem Nachbacken, sodass ich gestern nicht nur Geschenke, sondern eben auch noch ein paar Muffins mitbringen konnte. (Große Nachbackempfehlung an dieser Stelle!!! Die Himbeeren oder andere Beeren kommen einfach zwischen den Schokoteig und der Käsekuchencreme und es schmeckt bombig! Wie alles, was Caro so backt ;))


Als ich kam, saß die ganze Familie schon beisammen. Emmas Kindergartenfreund war auch da und Dennis musste schon fleißig das neue Playmobil aufbauen ;).
Wir haben dann Kuchen gegessen und später gab es sogar noch Nudelsalat, kleine Schnitzel etc.
Was ein Service ;)


Ich finde es einfach immer wieder toll, wenn ich so richtig mit in die Familie komme und an dem gemeinsamen Leben teilhaben darf (Aylins Mama hat mich letztes Jahr sogar zu ihrem Geburtstag eingeladen!!!). Wir haben gemütlich gequatscht und über die unterschiedlichsten Familienkonstellationen gesprochen. Emma hat Kindersekt bekommen und war völlig begeistert und später hat sie für uns noch "O Tannenbaum die Oma hängt im Gartenzaun" gesungen.
HERRLICH :D Habe schon lange nicht mehr so gelacht.


Nun wünsche ich dem kleinen Wildfang ein weiteres spannendes Jahr mit vielen tollen neuen Erfahrungen und ich freue mich auf viele lustige und schöne Momente.
(Wir müssen unbedingt bald wieder grillen!)

Dienstag, 14. Februar 2017

Owlcrate Box Januar 2017 - Classic Remix

Ha! Mit dieser Box-Vorstellung bin ich endlich wieder auf Stand :) Wenn ich das doch nur mal von den Büchern aus den Boxen behaupten könnte :D Aber ein paar andere Bücher haben sich ständig vorgedrängelt aus verschiedensten Gründen. Hihi. Ich bleibe aber dran, bald kommt auch mal wieder ein englisches Buch dran.


Jetzt erst mal zur Classic Remix Box aus Januar. Das Thema fand ich ganz cool, war aber erst unsicher, ob ich die Box haben wollte. Es gibt viele Klassiker, mit denen ich was anfangen kann, aber genau so viele, die ich nicht mag bzw. auch gar nicht kenne. Aber die Vorankündigung hatte Tee versprochen, außerdem kenne ich das Team mittlerweile gut genug, um zu ahnen, dass sie zu dem Thema sicherlich ein ganz tolles Buch gefunden haben. Und natürlich bin ich wieder froh, dass ich den Monat nicht ausgesetzt habe. Schon das erste, was ich aus der Box gezogen habe, fand ich super. Eine Seife in Buchform von Teasoapbooks. Voll süß. Sie riecht nach Wildbeeren und weißem Tee und ist inspiriert von dem Buch The secret garden. Definitiv ein Klassiker, den ich witzigerweise grade lese. 


Dann hab ich ein kleines Tütchen mit Tee von First Edition Tea Co. entdeckt. Der letzte Tee aus der Wonderland Box war ja schon so super und der hier schmeckt noch besser, nach Minze  (Rosen sind auch drin, aber die schmecke ich nicht). Der Tee hinterlässt einen so dermaßen frischen und leckeren Nachgeschmack,  großartig!  Inspiriert ist der Tee von der Geschichte "Der kleine Prinz". Ein Buch, das sicher jeder kennt. Ich liebe es.
Neben dem Tee seht ihr einen Magneten von Sweet Sequels. Der ziert schon unseren Kühlschrank. Phantom der Oper ist einer der Klassiker, die ich großartig finde. Das Phantom ist für mich das, was Severus Snape in Harry Potter ist. Eine unglaublich vielschichtige und faszinierende Figur, die mir leid tut. Und die Musik, die Andrew Lloyd Webber dazu geschrieben hat, ist auch total toll. Musik der Nacht ist ein All Time Favorite bei mir. Also auch hier ein Volltreffer für mich.


Unter dem Tee kam ein wunderschönes Lesezeichen, gemalt von Lexy Olivia, zum Vorschein. Vorne steht, wie ihr sehen könnt, "Everything was beautiful" und auf der Rückseite "and nothing hurts ". Es gehört zu dem Buch Slaughterhouse Five von Kurt Vonnegut. Meine Sammlung wächst echt alleine durch die Boxen stetig an. Ich freu mich.
Unter dem Lesezeichen seht ihr einen Kalender von Obvious State für 2017. Für jeden Monat gibt es ein Zitat aus einem Klassiker und ein dazu passend gestaltetes Bild. Grandios! Steht bei mir im Büro und ich liebe ihn. Ich habe noch nicht durchgeblättert, weil ich mich jeden Monat überraschen lassen möchte, aber das Zitat für Januar seht ihr ja auf dem Bild ("Would you like an adventure now, or would you like to have your tea first?" aus Peter and Wendy von J.M. Barrie) und auch Februar kann ich euch ja verraten.
Da steht "Where childhood's dreams are twined in memory's mystic band." aus Alice's Adventures in Wonderland von Lewis Carol. Freue mich schon auf die nächsten Monate. <3



Soooo und nun folgen wieder die obligatorischen Karten. Einmal die Monatskarte mit den Erklärungen auf der Rückseite. Sehr hübsch auch diesen Monat. Man sieht den Eingang eines alten Theaters, wenn das mal nicht zum Klassik-Thema passt. In der Mitte liegt der Button. Den mag ich auch besonders, denn endlich steht mal Owlcrate drauf. Damit kann ich dann auch mal ein bisschen Werbung machen, wenn ich ihn trage. Und links liegt die Vorschau-Karte mit dem Thema für den nächsten Monat. Run away with the circus. Kann ich mir ehrlich gesagt auch wieder nur wenig drunter vorstellen. Aber schon alleine, weil ich gehört habe, dass Owlcrate für diese Box mit Frostbeard kooperiert, muss ich diese Box haben. Die Firma stellt buchbezogene Duftkerzen her, ähnlich wie The Melting Library. Das darf ich nicht verpassen.


Zur absoluten Krönung habe ich dann das Buch entdeckt. Roseblood von A.G.Howard. Eine Neuerzählung von Phantom der Oper in anderem Kontext. Ich bin soooo gespannt. Das kann ja nur gut werden. Das ganze Buch ist in roter Farbe gedruckt. Und dazu gab es wie jeden Monat einen Brief an die Leser und dieser hier war mal wieder so süß, dass ich ihn euch noch abfotografiert habe. Dann könnt ihr ihn selbst lesen.



Für mich zusammen mit der Box aus August 2016 die beste bislang. Freue mich wie immer auf die nächste und bin schon ganz ungeduldig.